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VILLA INGEBORG

– HOTEL IN DER RÖBLINSEESIEDLUNG
21 Mrz

Villa Ingeborg – Hotel in der Röblinseesiedlung

Sie haben Lust, das Fürstenberger Seenland zu erobern, im wahrsten Sinne des Wortes zu entschleunigen, tief Luft zu holen und etwas Neues zu entdecken? Die Villa Ingeborg ist seit 15. März 2017 wieder für Sie geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch. Der Sie übrigens in einen Teil der Wasserstadt Fürstenberg führt, der im vergangenen Jahrhundert eine sehr bewegte Geschichte erlebte – in die Röblinseesiedlung. Und wir wollen Sie zum Saisonbeginn mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit, die Sie unseren Ort vielleicht mit anderen Augen betrachten lässt.

Auf Spurensuche in der Vergangenheit

Begeben Sie sich also bei einem Besuch in Fürstenberg/Havel auf Spurensuche und unternehmen Sie einen Spaziergang durch den wohl schönsten Teil des Ortes. Auf dem Uferweg entlang des Röblinsees, den sie nach wenigen Minuten zu Fuß vom Hotel Villa Ingeborg aus erreichen, haben Sie einen schönen Blick auf das Wasser. Wir wollen Ihre Aufmerksamkeit aber auf die Häuser lenken, die zu einem großen Teil in den vergangenen Jahren saniert wurden und der Siedlung wieder etwas von ihrem einstigen Glanz geben.

Die überaus reizvolle Lage am Wasser war für wohlhabende Bürger und Unternehmer Anlass, am Südufer des Sees um 1900 die ersten repräsentativen Villen entstehen zu lassen. 1911 wurde das erste Erholungsheim für Berliner Beamte eröffnet. In den Jahren darauf entwickelte sich das Gebiet: Straßen, Gehwege und Parks wurden angelegt. Mehr als 140 Häuser in unterschiedlicher Villenarchitektur entstanden – darunter im Jahr 1905 die heutige Villa Ingeborg als Domizil eines Sägewerksbesitzers. Fürstenberg war Luftkurort und Berliner Sommerfrische. Bis zum Zweiten Weltkrieg.

1945 besetzten russische Truppen die Siedlung und richteten dort den Generalstab der 2. Gardepanzerarmee ein. 48 Jahre lange war der Öffentlichkeit der Zugang zur Siedlung (wie zu anderen Teilen des Ortes) verboten. Einem Zeitungsbeitrag zufolge wurde ein Drittel der Stadt von der Sowjetarmee genutzt, bis zu 30.000 Soldaten, Offiziere und Angehörige lebten in Fürstenberg. Kasernen, Wohnblöcke, Panzerwerkstätten, Garagen, Truppenübungsplätze, Lagerhallen, Munitionsbunker, eine Feldbäckerei gigantischen Ausmaßes, Sportplatz, Heizhaus – insgesamt waren es 23 Liegenschaften im gesamten Gemeindegebiet. In den 140 Villen am Röblinsee lebten meist Offiziere. Als Truppen der GUS 1993 abzogen, hinterließen sie ein riesiges Areal und viele Ruinen. Die Havelstadt Fürstenberg war der zweitgrößte Konversionsstandort des Landes Brandenburg. Welche Herausforderungen das waren (und sind), wurde unter anderem bei der EXPO 2000 präsentiert. (vgl. auch www.fuerstenberg-roeblinsee.de, eine Seite, die im Sommer 2017 ihre Internetpräsenz einstellt)

Die Röblinseesiedlung lebt weiter

Dazu gehörte unter anderem, dass die Stadt Fürstenberg die einst so elegante Röblinseesiedlung wieder an die öffentliche Infrastruktur anschließt: Telefon, Strom, Gas, Wasser und Abwasser. Damit konnte es einen Neuanfang für die idyllische Siedlung geben. Alte Eigentümer, deren Nachkommen sowie neue Grundstückserwerber restaurierten und sanierten die meisten alten Villen und Landhäuser, neue Häuser kamen hinzu. So hat sich die Röblinseesiedlung zu einer der schönsten Waldsiedlungen im Fürstenberger Seenland entwickelt – eine attraktive Wohngegend und ein Anziehungspunkt für Touristen. Direkt am Fernradweg „Berlin – Kopenhagen“ und Ausgangspunkt für viele Wanderungen.

Hotel „Villa Ingeborg“

Auch für die alte Villa des Sägewerksbesitzers gab es eine Rettung, als Jens Bühler sie entdeckte, mit viel Fingerspitzengefühl für Altes und Neues sanieren ließ und sie 2012 als Hotel „Villa Ingeborg“ neu eröffnete. In der nunmehr sechsten Saison erwartet es in geschichtsträchtigem und zugleich modernem Ambiente die Gäste. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

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